Wettbewerbsanalyse

Wettbewerbsanalyse

Deine Konkurrenz: Eine gründliche Analyse lohnt sich!


Bevor du den Schritt in die Selbstständigkeit wagst, ist eine gründliche Wettbewerbsanalyse unerlässlich. Sie gibt dir einen klaren Überblick über deine Mitbewerber und hilft dir, deine eigene Position am Markt zu stärken. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du eine erfolgreiche Wettbewerbsanalyse durchführst und welche Vorteile sie für dich bringt.

Warum eine Wettbewerbsanalyse so wichtig ist

Stell dir vor, du möchtest ein neues Fitnessstudio eröffnen. Ohne eine gründliche Wettbewerbsanalyse könntest du schnell feststellen, dass es in deiner Gegend bereits mehrere Studios gibt, die sich auf Crossfit spezialisiert haben. Vielleicht gibt es aber eine größere Nachfrage nach Kursen für Senioren oder Yoga. Eine Wettbewerbsanalyse hilft dir, diese Lücke zu identifizieren und dein Angebot entsprechend anzupassen. 

Eine kontinuierliche Analyse des Wettbewerbs ist für einen nachhaltigen Erfolg nicht wegzudenken, da sie es ermöglicht, frühzeitig auf Veränderungen im Markt zu reagieren und die eigene Position kontinuierlich zu optimieren und um neue Chancen zu identifizieren und potenzielle Risiken abzuwenden.

Um eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen zu schaffen, ist es sinnvoll, die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Unternehmens systematisch zu betrachten. Die SWOT-Analyse bietet hierbei eine strukturierte Methode, um interne Potenziale und externe Einflussfaktoren gezielt zu bewerten.

Was ist eine Wettbewerbsanalyse?
Die Wettbewerbsanalyse ist eine Methode, um die Stärken und Schwächen deiner direkten, indirekten und potenziellen Konkurrenten zu verstehen. Sie hilft dir dabei, deine Position im Markt zu definieren und Strategien zu entwickeln, die dich von der Konkurrenz abheben.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Wettbewerbsanalyse

1. Definiere deine Kategorien
Analysiere sowohl interne als auch externe Faktoren:

  • Stärken: Welche Vorteile hat dein Unternehmen im Vergleich zu deinen Konkurrenten? (z.B. innovative Produkte, schnellerer Kundenservice, spezifisches Expertenwissen)
  • Schwächen: Welche Schwächen hat dein Unternehmen im Vergleich zu anderen? (z.B. geringere Markenbekanntheit, weniger Ressourcen, kleinere Reichweite)
  • Chancen: Welche Markttrends oder Veränderungen bieten Potenzial? (z.B. neue Kundenbedürfnisse, wachsender Markt, technologische Entwicklungen)
  • Risiken: Welche externen Gefahren könnten deine Position gefährden? (z.B. neue Mitbewerber, sich ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen, Preisdruck)

2. Vergleiche dich mit der Konkurrenz

  • Wer sind deine Wettbewerber? Identifiziere deine direkten, indirekten und potenziellen Wettbewerber. Achte darauf, nicht nur direkte Mitbewerber zu berücksichtigen, sondern auch solche, die die Probleme deiner Kunden durch eine andere Leistung lösen.
  • Vergleich: Vergleiche deine Stärken und Schwächen mit denen deiner Konkurrenten. Untersuche, welche Strategien und Geschäftsmodelle sie verfolgen und wo du Vorteile erzielen kannst.
  • Deine Position: Was macht dein Angebot einzigartig? Finde heraus, wie du dich von der Konkurrenz abheben kannst. Überlege, welche spezifischen Bedürfnisse deiner idealen Kunden du besonders gut adressierst und wie du diese Zielgruppe optimal ansprechen kannst.
  • Marktbeobachtung: Bleibe ständig auf dem Laufenden und beobachte relevante Markttrends, Veränderungen in der Gesetzgebung und technologische Neuerungen, die Einfluss auf deinen Wettbewerb haben könnten.
  • Online-Präsenz analysieren
    Untersuche die Webseiten und Social-Media-Kanäle deiner Konkurrenten. Welche Inhalte und Marketingstrategien funktionieren besonders gut? Wo gibt es Potenziale für dich, dich von ihnen abzuheben?
  • Kundenmeinungen auswerten
    Lies Bewertungen und Rezensionen von Kunden, um zu verstehen, was deine Konkurrenten richtig machen und wo es Schwächen gibt. Welche Aspekte werden von den Kunden am meisten geschätzt und welche werden negativ hervorgehoben?
  • Mystery Shopping
    Teste das Angebot deiner Wettbewerber aus der Perspektive eines Kunden. Achte auf die Qualität der Produkte, die Serviceerfahrung und den gesamten Kaufprozess. Welche Prozesse funktionieren gut und welche sind verbesserungswürdig?
  • Netzwerke und Branchenevents nutzen
    Tausche dich regelmäßig mit anderen Unternehmern und Experten aus der Branche aus. So kannst du wertvolle Einblicke gewinnen und dich über die neuesten Entwicklungen im Markt informieren.


3. Erstelle deine SWOT-Matrix

  • Übersichtlich darstellen: Erstelle eine Matrix, um deine Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken übersichtlich darzustellen.
  • Zusammenhänge erkennen: Finde Zusammenhänge zwischen den einzelnen Elementen.

Beispiel für eine SWOT-Analyse

Stärken

Schwächen

Chancen

Risiken

Hohe Nachfrage nach Fitnessstudio mit Yogakursen

Geringe Bekanntheit

Wachsende Bedeutung von Achtsamkeit

Starke Konkurrenz durch etablierte Marken

Sehr gut ausgebildete Trainer

Begrenztes Budget für Marketing

Neue Zielgruppen erschließen

Änderungen in der Gesetzgebung


4. Die Ergebnisse deiner Analyse nutzen

Eine umfassende Wettbewerbsanalyse liefert dir wertvolle Erkenntnisse, aus denen du Maßnahmen ableiten und für deine Geschäftsstrategie nutzen kannst. Du kannst:

  • Deine Produkte/Dienstleistungen optimieren: Bringe dein Angebot auf den neuesten Stand und hebe dich von der Konkurrenz ab.
  • Deine Marketingstrategie anpassen: Entwickle ein effektives Marketingkonzept, das deine Zielgruppe erreicht.
  • Deine Preise festlegen: Setze wettbewerbsfähige Preise, ohne deine Margen zu gefährden.
  • Neue Geschäftsfelder erschließen: Identifiziere ungenutzte Marktsegmente.

Tipps für eine erfolgreiche Wettbewerbsanalyse

Immer wieder hören wir von unseren Gründern, dass sie bei der Wettbewerbsanalyse auf Herausforderungen stoßen. Um dir diesen Prozess zu erleichtern, haben wir die häufigsten Stolpersteine identifiziert und praktische Tipps zusammengestellt:

  • Sei umfassend: Betrachte nicht nur deine direkten Konkurrenten, sondern auch indirekte und potenzielle Wettbewerber.
  • Nutze digitale Tools: Es gibt zahlreiche Tools und Software, die dir bei der Datenerhebung und -auswertung helfen können (z.B. Google Analytics, Social Media Monitoring Tools).
  • Bleib am Ball: Eine Wettbewerbsanalyse ist kein einmaliger Vorgang. Wiederhole sie regelmäßig, um auf Veränderungen im Markt reagieren zu können. Mit deiner steigenden Erfahrung im Bereich der Wettbewerbsanalyse wirst du schneller bessere Ergebnisse erzielen, die dir immer mehr Erkenntnisse liefern.
  • Sei objektiv: Vermeide es, deine Konkurrenten zu idealisieren oder zu unterschätzen.
  • Kooperiere mit deinem Team: Ein gemeinsamer Blick auf die Konkurrenz kann zu neuen Erkenntnissen und kreativen Ideen führen. Solltest du kein Team haben, dann sprich mit befreundeten Selbstständigen über deine Analyse.

Die 3 häufigsten Fehler bei der Wettbewerbsanalyse

  1. Falsche oder unvollständige Daten: Veraltete oder ungenaue Daten führen zu falschen Schlussfolgerungen.
  2. Zu starker Fokus auf einzelne Wettbewerber: Betrachte das gesamte Wettbewerbsumfeld, um ein umfassendes Bild zu erhalten.
  3. Vernachlässigung der eigenen Stärken: Konzentriere dich nicht nur auf die Schwächen deiner Konkurrenten, sondern auch auf deine eigenen Stärken.

Beispiel aus unserer Gründungsberatung:
Ein Unternehmensberater wollte sich mit Online-Marketing für kleine und mittelständische Unternehmen selbstständig machen. Doch wie sich gegen die vielen etablierten Agenturen durchsetzen? Die Marktanalyse, die wir gemeinsam durchgeführt haben, zeigte ihm, dass viele KMU bezahlbare, individuell zugeschnittene Marketingstrategien suchten.

Seine SWOT-Analyse bestätigte: Er punktet mit praxisnahen Ansätzen, hat aber eine geringere Reichweite als die Großen. Die Chancen? Wachsende Nachfrage nach gezieltem Online-Marketing. Risiken? Starke Konkurrenz und sich rasant ändernde Trends.

Seine Lösung: Er entwickelte eine Strategie, die sich gezielt an KMU richtete, jedoch darauf achtete, effiziente Prozesse und skalierbare Angebote zu schaffen. Dazu gehörten automatisierte Workflows für Kundenanfragen, standardisierte Dienstleistungspakete und der Einsatz von digitalen Tools zur Optimierung der Kommunikation und Abwicklung.

Er verschaffte sich also einen Vorteil durch die Standardisierung von Prozessen und die Nutzung digitaler Hilfsmittel. So brauchte er von nun an weniger Zeit pro Auftrag und konnte damit verbunden den Geldbeutel seiner Kunden schonen.

Fazit

Eine Wettbewerbsanalyse ist ein unverzichtbares Instrument für jeden Gründer. Sie hilft dir, deine Stärken zu nutzen, deine Schwächen zu minimieren und deine Chancen auf Erfolg zu maximieren.

Indem du deine Mitbewerber genau unter die Lupe nimmst, kannst du deine eigene Position am Markt stärken und dich von der Masse abheben. Eine gründliche Wettbewerbsanalyse ist der erste Schritt zu einem erfolgreichen Unternehmen.

Möchtest du noch tiefer in das Thema Wettbewerbsanalyse eintauchen? Wir unterstützen dich bei der Meisterung dieser Herausforderung gerne in unserer strukturierten Gründungsberatung - die Beratungskosten können bis zu 100 % durch Förderungen gedeckt werden.

Außergerichtliches Mahnwesen

Außergerichtliches Mahnwesen

AUßergerichtliches Mahnwesen: So bleibst du als Selbstständiger finanziell auf der sicheren Seite


Rechnungen zu stellen gehört zu den wichtigsten Aufgaben in deinem Business – doch was passiert, wenn deine Kunden nicht rechtzeitig zahlen? Genau hier kommt das Mahnwesen ins Spiel. In diesem Artikel erfährst du, warum ein gut organisiertes Mahnwesen entscheidend für deinen Erfolg ist, wie es funktioniert und welche Schritte du beachten musst, um ausstehenden Zahlungen konsequent und rechtssicher nachzugehen.

Was ist Mahnwesen und warum ist es wichtig?

Das Mahnwesen umfasst alle Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um in Verzug geratene Kundinnen an ihre Zahlungsfrist zu erinnern und offene Forderungen einzutreiben. Für dich als Selbstständiger oder Gründer ist es entscheidend, dass Rechnungen pünktlich bezahlt werden, damit du deine eigenen Kosten decken und liquide bleiben kannst.

Ein professionelles Mahnwesen sorgt dafür, dass:
- Liquiditätsengpässe vermieden werden: Du stellst sicher, dass dir das Geld für laufende Ausgaben wie Miete, Gehälter oder Materialien zur Verfügung steht.
- Deine Arbeitsleistung honoriert wird: Deine Kunden sollen dich fristgerecht für die Leistungen bezahlen, die du erbracht hast – das ist dein gutes Recht.
- Kundenbeziehungen gewahrt bleiben: Mit einem freundlichen und klaren Mahnprozess verhinderst du, dass Missverständnisse deine Geschäftsbeziehungen belasten.

 

Wie funktioniert ein effektives Mahnwesen?

Ein gut strukturiertes Mahnwesen beginnt bereits da, bevor es überhaupt zu einer gerichtlichen Mahnung gekommen ist. Mit den folgenden Schritten bist du optimal vorbereitet:

  1. Rechnungen korrekt und übersichtlich stellen

Achte darauf, dass jede Rechnung vollständig und fehlerfrei ist:
- Vollständige Rechnungsanschrift des Senders und Empfängers
- Steuernummer oder Umsatzidentifikationsnummer
- Rechnungsdatum
- Rechnungsnummer
- Leistungsbeschreibung
- Zahlungsziel
- Keine Pflicht, aber empfohlen: Deine Bankdaten

Klare Fristen helfen deinen Kunden, den Überblick zu behalten. Üblich sind meistens 14 oder 30 Tage. Abhängig von der Branche können auch kürzere oder längere Zahlungsfristen infrage kommen. Für weitere Informationen kannst du dich gerne an unserem Merkblatt zu Pflichtangaben in der Rechnung orientieren.

  1. Zahlungseingänge regelmäßig prüfen

Kontrolliere die Zahlungen auf deinem Bankkonto regelmäßig, um offene Beträge sofort zu erkennen. Nutze dafür digitale Tools wie Lexware Office, die dich automatisch an ausstehende Zahlungen erinnern. Achte auch darauf, dass dein Geschäftskonto eine kompatible Schnittstelle zu deiner Buchhaltungssoftware aufweist, damit die Ein- und Ausgänge auf deinem Konto automatisch erfasst werden können.

  1. Schriftliche Zahlungserinnerung senden (Nach Fristüberschreitung)

Bevor du dem Kunden eine schriftliche Zahlungserinnerung sendest, solltest du versuchen, den Kunden telefonisch zu erreichen. Wenn diese Bemühung aber nicht erfolgreich ist, solltest du eine freundliche Zahlungserinnerung senden, die deinen Kunden darüber informiert, die Zahlung zum vereinbarten Datum nachzuholen. 

Beispiel:
Bei der Durchsicht unserer Buchhaltung ist uns aufgefallen, dass die folgende Rechnung RE-12345 bisher noch nicht beglichen wurde.

Vielleicht ist die Zahlung übersehen worden – Wir möchten Sie deshalb freundlich daran erinnern, den ausstehenden Betrag bis zum [Neues Datum, z.B. 7 Tage ab Versand dieses Schreibens] zu begleichen.

  1. Erste Mahnung (Nach 7 Tagen)

Erfolgt auf die Zahlungserinnerung keine Reaktion, schicke eine schriftliche Mahnung. Als Daumenregel können 7 Tage nach Verstreichen der ursprünglichen Zahlungsfrist verwendet werden.

Formuliere klar, um welche Rechnung es geht, und setze eine neue Zahlungsfrist. Weise auch auf mögliche Verzugszinsen hin.

Beispiel:
Trotz unserer Zahlungsaufforderung vom [Datum der Zahlungserinnerung] haben wir bisher keinen Zahlungseingang der Rechnung RE-12345 feststellen können

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie sich mit der Zahlung im Verzug befinden. Gemäß § 288 BGB sind wir berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von [Basiszins plus 5 Prozentpunkte bei Privatpersonen/ plus 9 Prozentpunkte bei Unternehmen] sowie eine Mahngebühr in Höhe von [z.B. 5–10, maximal 40 EUR] zu berechnen. 

Wir fordern Sie auf, den vollständigen Betrag bis spätestens [neue Frist, z.B. 7 Tage ab Versand der Mahnung] zu überweisen.

  1. Zweite und letzte Mahnung (spätestens nach 4 Wochen)

Bleibt die Zahlung weiter aus, solltest du deutlicher im Ton werden. Weise darauf hin, dass du bei ausbleibender Zahlung rechtliche Schritte einleiten wirst.

Die 2. Mahnung sollte spätestens 4 Wochen nach Verstreichen der ursprünglichen Zahlungsfrist erfolgen. Hier kann man definitiv eine Mahngebühr verlangen und Verzugszinsen in Rechnung stellen. 

Zahlt der Kunde danach immer noch nicht, musst du ein Inkassobüro oder ein gerichtliches Mahnverfahren einschalten. 

Beispiel:
Trotz unserer bisherigen Schreiben vom [Datum der Zahlungsaufforderung] und [Datum der ersten Mahnung] konnten wir bis heute keinen Zahlungseingang zur Rechnung RE-12345 feststellen.

Wir fordern Sie hiermit letztmalig auf, den offenen Betrag in Höhe von [Betrag inkl. Mahngebühren und Verzugszinsen] bis spätestens [Datum, z.B. 7 Tage ab Versand der letzten Mahnung] auf unser untenstehendes Konto zu überweisen:

Bankverbindung:
Kontoinhaber: [Ihr Name/Firmenname]
IBAN: [Ihre IBAN]
BIC: [Ihre BIC]
Bank: [Ihre Bank]

Bitte geben Sie die Rechnungsnummer RE-12345 als Verwendungszweck an.

Gemäß § 288 BGB befinden Sie sich in Zahlungsverzug. Daher haben wir Verzugszinsen in Höhe  [Basiszins plus 5 Prozentpunkte bei Privatpersonen/ plus 9 Prozentpunkte bei Unternehmen] sowie eine Mahngebühr in Höhe von [z.B. 10, maximal 40 EUR] berechnet. 

Sollten wir bis zum genannten Datum keine Zahlung feststellen, sehen wir uns gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten. Dies könnte die Beauftragung eines Inkassounternehmens oder die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens umfassen. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten, die wir Ihnen in Rechnung stellen müssten.

Was tun, wenn die Mahnungen nicht wirken?

  1. Inkassobüro beauftragen

Ein professionelles Inkassobüro übernimmt die Einziehung der Forderungen für dich. Sie kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen und haben oft mehr Druckmittel zur Verfügung.

Vorteile:
- Geringe eigene Arbeitsbelastung – das Büro übernimmt den Schriftverkehr
- Psychologischer Druck auf den Schuldner steigt (Briefkopf wirkt oft „ernster“)
- In vielen Fällen erfolgreich, besonders bei kleineren bis mittleren Beträgen
- Zahlungsausfallversicherung oder Factoring teilweise integrierbar

Nachteile
- Zusätzliche Kosten (teilweise nicht vollständig erstattbar)
- Manche Schuldner reagieren empfindlich auf Inkassoschreiben – Das ist ein Risiko für die Kundenbeziehung.
- Nicht alle Anbieter sind seriös - treffe deine Auswahl also mit Bedacht.

Unsere Empfehlung: Setze auf Inkassodienstleister, die im BDIU – Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen gelistet sind. 

  1. Gerichtliches Mahnverfahren einleiten

Das gerichtliche Mahnverfahren ist eine alternative Möglichkeit, offene Rechnungen einzutreiben. Dafür musst du einen Mahnbescheid bei deinem zuständigen Amtsgericht beantragen. Bleibt dieser unbeantwortet, folgt ein Vollstreckungsbescheid. Zum Ablauf des gerichtlichen Mahnverfahrens haben wir dir ein zusammengestellt.

Vorteile:
- Rechtssicher und kostengünstig
- Der Vollstreckungsbescheid kann als Grundlage für Zwangsvollstreckung dienen
- Kein Anwalt nötig – Antrag kann online (über Online-Mahnantrag.de) gestellt werden

Nachteile:
- Dauert – besonders bei Widerspruch oder Einspruch
- Schuldner kann widersprechen → Verfahren zieht sich hin oder endet ohne Erfolg
- Nicht geeignet bei strittigen Forderungen oder unklarer Vertragslage

Unsere Empfehlung:
Wenn du dich für diesen Weg entscheidest, schau dir unser Merkblatt zum gerichtlichen Mahnbescheid an – dort erklären wir den Ablauf Schritt für Schritt. 

  1. Anwalt einschalten

Für komplexere Fälle oder hohe Forderungen kann es sinnvoll sein, einen Anwalt einzuschalten, der deine Rechte durchsetzt.

Vorteile:
- Rechtlich fundierte Einschätzung deiner Erfolgsaussichten
- Durchsetzungsstark bei Widerspruch oder rechtlich strittigen Forderungen
- Klage und weitere juristische Schritte aus einer Hand möglich

Nachteile:
- Höhere Kosten (nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz)
- Aufwand und Zeitrahmen oft größer
- Erst sinnvoll, wenn Inkasso und Mahnverfahren nicht fruchten – oder bereits ein Streitfall besteht

Unsere Empfehlung:
Je komplexer der Fall und je höher die Summe, desto eher solltest du einen Anwalt ins Boot holen. 

Tipps für ein erfolgreiches Mahnwesen:
- Kommunikation ist der Schlüssel: Sprich säumige Kunden frühzeitig an. Oft liegt es an Missverständnissen oder vergessenen Zahlungen.
- Kläre die Vertragsbedingungen: Stelle sicher, dass in deinen Verträgen Zahlungsziele und mögliche Verzugszinsen klar definiert sind.
- Nutze professionelle Tools: Software wie Lexware Office, SumUp oder sevDesk helfen dir, dein Mahnwesen automatisiert und übersichtlich zu organisieren.
- Beachte rechtliche Vorgaben: Halte dich an die gesetzlichen Regelungen, z.B. wann Verzugszinsen geltend gemacht werden dürfen (in der Regel automatisch nach Ablauf der gesetzten Zahlungsfrist von 14, bzw. 30 Tagen, ansonsten dann, sobald der Kunde mit dem Erhalt der 1. Mahnung in Verzug gesetzt wurde).

Fazit

Ein gut organisiertes Mahnwesen ist unverzichtbar, um als Selbstständiger finanziell handlungsfähig zu bleiben. Indem du klare Prozesse etablierst, bleibst du liquide und sicherst deine Einnahmen – ohne deine Kundenbeziehungen zu gefährden. 

Überprüfe daher noch heute dein Mahnwesen: Lies hier unser Merkblatt zu Pflichtangaben in der Rechnung durch und lade dir unser Merkblatt zum gerichtlichen Mahnbescheid herunter.

Du willst noch mehr wissen?
In unseren weiteren Blogartikeln findest du hilfreiche Tipps und Informationen rund um die Themen Existenzgründung, Selbstständigkeit und Unternehmensführung. Außerdem kannst du dich jederzeit mit uns in Verbindung setzen. Unsere erfahrenen Gründungsberater stehen dir gerne zur Seite.

Business Model Canvas

Business Model Canvas

Dein Businessmodell im Griff: Mit dem Business Model Canvas zum Geschäftsmodell

Gründungswirbel ade! Mit dem Business Model Canvas strukturierst du deine Idee und legst den Grundstein für dein erfolgreiches Unternehmen.

Du träumst von der Selbstständigkeit und hast eine geniale Idee im Kopf? Prima! Aber bevor du Hals über Kopf in die Umsetzung stürzt, solltest du dein Geschäftsmodell auf Herz und Nieren prüfen. Mit dem Business Model Canvas (BMC) erhältst du ein praktisches Werkzeug, mit dem du deine Gründungsidee strukturieren und weiterentwickeln kannst.

In diesem Blogartikel erfährst du, wie du dieses praktische Tool effektiv für deine Gründung nutzen kannst.

 

Was ist der Business Model Canvas?

Der Business Model Canvas (BMC) ist ein visuelles Werkzeug, mit dem du dein Geschäftsmodell Schritt für Schritt erfassen und optimieren kannst. Es besteht aus neun Bausteinen, die in übersichtlicher Anordnung die wichtigsten Aspekte deines Unternehmens abbilden.

 

Die neun Bausteine des Business Model Canvas:

1. Wertversprechen: Welche Probleme deiner Kunden löst du? Wie sieht deine Lösung Schritt für Schritt aus?

2. Kundensegmente: Wer sind deine Kunden? Welche Bedürfnisse und Probleme haben sie?

3. Kanäle: Wie erreichst du deine Kunden? Über welche Kanäle lieferst du dein Produkt oder deine Dienstleistung?

4. Kundenbeziehungen: Wie baust du Beziehungen zu deinen Kunden auf? Wie pflegst du diese Beziehungen?

5. Einnahmequellen: Womit verdienst du Geld? Wie generieren deine Produkte oder Dienstleistungen Umsätze und auf welcher Basis funktioniert dein Pricing?

6. Schlüsselpartnerschaften: Mit wem arbeitest du regelmäßig zusammen, um dein Geschäftsmodell erfolgreich zu gestalten?

7. Schlüsselaktivitäten: Welche Aktivitäten sind für dein Unternehmen essenziell? Was musst du tun, um deine Ziele zu erreichen?

8. Schlüsselressourcen: Welche Ressourcen benötigst du, um dein Geschäftsmodell umzusetzen?

9. Kostenstruktur: Welche Kosten fallen für dein Unternehmen an? Wie kannst du deine Kosten optimieren?

Tipp: Die Reihenfolge in der die einzelnen Bausteine des Business Model Canvas hier aufgeführt sind, ist die Reihenfolge, die wir dir empfehlen würden, in welcher du den Business Model Canvas bearbeiten solltest. Theoretisch kannst du im Canvas überall anfangen, aber insbesondere das Wertversprechen als Ausgangspunkt zu nehmen, ist das Vorgehen, mit welchem wir die besten Erfahrungen gemacht haben. Solltest du Unterstützung bei der Erarbeitung deines Geschäftsmodells brauchen, dann nimm gerne Kontakt zu auf!

Die neun Bausteine des Business Model Canvas im Detail:

Wertversprechen:

Was bietest du deinen Kunden an und welchen konkreten Nutzen hat es für sie? Welche Probleme löst dein Angebot? Warum sollten sich Kunden für dein Angebot entscheiden und nicht für das Angebot deiner Konkurrenz? Ein starkes und klar formuliertes Wertversprechen ist der Schlüssel, um Kunden zu gewinnen und zu halten.

Kundensegmente:

Der Ausgangspunkt jedes erfolgreichen Geschäftsmodells ist die genaue Definition der Zielkunden. Wer sind deine Kunden? Was sind ihre Bedürfnisse, Probleme und Wünsche? Wie lassen sich verschiedene Kundengruppen voneinander abgrenzen? Je detaillierter du deine Kundensegmente kennst, desto besser kannst du dein Wertversprechen und deine Vertriebs- und Marketingaktivitäten auf ihre Bedürfnisse abstimmen. Beachte hierbei auch, zu welchen Zielgruppen du bereits einen guten Zugang hast.

Kanäle:

Wie erreichst du deine Kunden und stellst ihnen dein Angebot zur Verfügung? Über welche Vertriebs- und Kommunikationskanäle kannst du deine Zielkunden am besten erreichen? Welche Art der Kundenbeziehung möchtest du aufbauen? Die Wahl der richtigen Kanäle ist entscheidend für den Erfolg deines Geschäftsmodells, denn ohne Kunden bist du nicht lange selbstständig.

Kundenbeziehungen:

Welche Art von Kundenbeziehung möchtest du zu deinen Kunden aufbauen? Willst du enge und persönliche Beziehungen zu deinen Kunden pflegen oder bevorzugst du eher eine distanzierte und transaktionsorientierte Beziehung? Wie kannst du die Kundenzufriedenheit steigern und Kunden langfristig an dein Unternehmen binden? Starke Kundenbeziehungen sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Vergiss hierbei nicht, dass eine Beziehung immer mindestens zwei Personen beinhaltet. Frage dich daher auch, welche Pflichten Kunden zu erfüllen haben, damit sie dein Angebot nutzen können oder eure Zusammenarbeit möglich positiv verläuft.

Einnahmequellen:

Womit verdienst du Geld? Wie kalkulierst du den Preis, den deine Kunden für dein Angebot bezahlen müssen? Welche Preismodelle nutzt du? Die Frage der Einnahmequellen ist entscheidend für die Rentabilität deines Geschäftsmodells. Es ist wichtig, dass deine Einnahmen deine Kosten decken und einen angemessenen Gewinn abwerfen.

Schlüsselpartnerschaften:

Mit wem arbeitest du zusammen, um dein Geschäftsmodell erfolgreich zu gestalten? Dazu zählen z.B. Lieferanten, Vertriebspartner und Technologiepartner. Welche Vorteile bringen dir diese Partnerschaften und wie evaluierst du die Verlässlichkeit von Partnern? Schlüsselpartnerschaften können dir helfen, Ressourcen zu beschaffen, neue Märkte zu erschließen und dein Geschäftsmodell zu skalieren.

Schlüsselaktivitäten:

Was sind die wichtigsten Aktivitäten, die du ausführen musst, um dein Geschäftsmodell dauerhaft zu verwirklichen? Dazu zählen z.B. Produktion, Marketing und Vertrieb. Wie optimierst du diese Aktivitäten, um sie effizienter und effektiver zu gestalten? Die Schlüsselaktivitäten sind die Kernelemente deines Geschäftsmodells und werden daher immer viel Zeit einnehmen sowie ständig optimiert werden müssen.

Schlüsselressourcen:

Welche Ressourcen benötigst du, um dein Geschäftsmodell umzusetzen? Dazu zählen z.B. Personal, Know-how, finanzielle Mittel und physische Ressourcen. Wie beschaffst du diese Ressourcen? Welche Ressourcen sind für dein Geschäftsmodell besonders wichtig und kritisch? Die Verfügbarkeit der Schlüsselressourcen ist entscheidend für die Umsetzung deines Geschäftsmodells.

Kostenstruktur:

Welche Kosten fallen für die Umsetzung deines Geschäftsmodells an? Dazu zählen z.B. Fixkosten und variable Kosten. Wie kannst du deine Kosten optimieren, um die Rentabilität deines Geschäftsmodells zu verbessern? Die Kostenstruktur hat einen direkten Einfluss auf deinen Gewinn. Daher ist es wichtig, die Kosten genau zu kennen und zu optimieren.

 

In unserer Gründungsberatung begleiten wir dich bei der Nutzung des Business Model Canvas, um dir eine transparente Struktur zu geben, um dir zu zeigen, woran du bei der Planung deines Geschäftsmodells denken solltest und um blinde Flecken aufzudecken. Diese blinden Flecken sind meist Themen, mit welchen du in deinem (Arbeits-)Leben noch nicht viel in Kontakt gekommen bist. Bei den meisten Gründenden sind dies Themen aus den Bereichen Finanzplanung, Kundengewinnung oder Recht.

 

Wie du das Business Model Canvas für deine Gründung nutzt:

  1. Sammle Ideen: Notiere alle deine Ideen zu deinem Geschäftsmodell auf separaten Kärtchen.
  2. Ordne deine Ideen: Ordne die Kärtchen den neun Bausteinen des Business Model Canvas zu.
  3. Ergänze und verbessere: Erweitere deine Informationen und bringe die einzelnen Bausteine in eine logische Verbindung. Fänge hierfür am besten beim Wertversprechen an!
  4. Visualisiere dein Modell: Erstelle ein visuelles Abbild deines Business Model Canvas, z.B. auf einem Whiteboard oder mit Hilfe einer Software.
  5. Teste und optimiere: Präsentiere dein Business Model Canvas und hol dir Feedback ein. Nutze dieses Feedback, um dein Modell weiterzuentwickeln.

 

Vorteile des Business Model Canvas:

  • Übersichtlichkeit: Das BMC bietet einen klaren und strukturierten Überblick über dein Geschäftsmodell.
  • Verständlichkeit: Die visuelle Darstellung macht komplexe Zusammenhänge leicht verständlich.
  • Flexibilität: Das BMC kann jederzeit angepasst und weiterentwickelt werden.
  • Kommunikation: Das BMC erleichtert die Kommunikation mit Kunden, Partnern und anderen Stakeholdern.

 

Fazit:

Das Business Model Canvas kann ein wertvolles Tool für dich sein, um deine Geschäftsidee zu strukturieren, zu testen und zu optimieren. Mit seiner Hilfe legst du den Grundstein für ein erfolgreiches Unternehmen. Nutze das Business Model Canvas möglichst früh bei der Planung deiner Selbstständigkeit, damit du dich nicht in Nebensächlichkeiten verlierst!

Du willst noch mehr wissen?

In unseren weiteren Blogartikeln findest du hilfreiche Tipps und Informationen rund um die Themen Existenzgründung, Selbstständigkeit und Unternehmensführung. Außerdem kannst du dich jederzeit mit uns in Verbindung setzen. Unsere erfahrenen Gründungsberater stehen dir gerne zur Seite.

Gründungs-Basics

Die wichtigsten Gründer-Basics im Überblick

Möchtest du ein Unternehmen gründen, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst?

Keine Sorge, wir haben eine Übersicht für dich zusammengestellt, die dir die wichtigsten Gründer-Basics vorstellt. Hier findest du Informationen zur Wahl deiner Rechtsform, zur Erstellung deines Businessplans, zur Suche nach dem richtige Marketingplan für dich und vieles mehr. Viel Erfolg beim Lesen der Artikel und der Eröffnung deines Unternehmens!

 

Was ist eine Unternehmensgründung?

Wenn du darüber nachdenkst, dein eigenes Unternehmen zu gründen, dann ist es wichtig, dass du eine klare Vorstellung davon hast, was eigentlich eine Unternehmensgründung bedeutet. Eine Gründung beinhaltet in der Regel die Schritte vom Businessplan erstellen bis hin zur Eröffnung des Unternehmens. Dabei gilt es auch einige rechtliche Aspekte zu beachten, wie die Wahl der passenden Rechtsform für dein Unternehmen. In unserem Artikel wollen wir dir einen Überblick über die wichtigsten Gründer-Basics geben und dir zeigen, wie du deine Idee finden kannst und welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt. Wir werden auch auf Marketing-Strategien und Personalmanagement eingehen sowie darauf achten, welche Schritte notwendig sind, wenn sich während der Gründungsphase Probleme ergeben sollten. Wenn dir dieser Artikel gefällt, kannst du im Nachgang unseren Newsletter abonnieren. Unsere Berater stehen dir ebenfalls gerne mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen dich bei allen Fragen rund um deine geplante Gründung.

 

Warum willst du gründen?

Wenn du darüber nachdenkst, ein Unternehmen zu gründen, ist es wichtig zu verstehen, warum du das tun möchtest. Es gibt viele Gründe für eine Gründung: Du könntest deine eigene Idee verfolgen wollen, deine Unabhängigkeit suchen oder einfach nur mehr Freiheit und Flexibilität in deinem Berufsleben möchten. Was auch immer dein Grund sein mag, es ist wichtig, dass er stark genug ist, um dich durch die Herausforderungen der Gründungsphase zu tragen. Bevor du mit der eigentlichen Arbeit beginnst - wie dem Ausfüllen des Business Model Canvas oder dem Bearbeiten rechtlicher Informationen - solltest du dir Zeit nehmen, um diesen Aspekt der Gründung sorgfältig zu betrachten. Eine klare Vorstellung davon zu haben, warum du gründen möchtest und was deine Ziele sind kann dir helfen eine geeignete Rechtsform für dein Unternehmen auszuwählen sowie die richtige Idee für dein neues Unternehmen finden. Wenn du noch weitere Informationen benötigst oder Hilfe bei der Entscheidungsfindung brauchst, dann kannst du jederzeit Kontakt zu uns aufnhemen und wir werden dich mit Rat und Tat unterstützen.

Die richtige Idee finden

Du hast den Entschluss gefasst, ein Unternehmen zu gründen. Doch wo fängt man an? Zunächst einmal solltest du eine Idee finden, die zu dir und deinen Fähigkeiten passt. Eine gute Möglichkeit ist es, sich in der Branche umzuschauen und herauszufinden, welche Bedürfnisse deiner potenziellen Kunden noch nicht erfüllt werden. Auch kannst du dich von bereits erfolgreichen Unternehmen inspirieren lassen. Wichtig ist es hierbei auch zu beachten, dass deine Idee tragfähig sein sollte und langfristiges Potenzial hat. Der Business Model Canvas hilft dir dabei, deine Idee ausführlich zu durchdenken und sie auf ihre Umsetzbarkeit hin zu prüfen. Hierbei geht es vor allem darum, dein Geschäftsmodell klar zu durchdenken, blinde Flecken aufzudecken und dafür zu Sorgen, dass du ganz genau weißt was du tun musst, um erfolgreich zu werden.

Der Businessplan als Grundlage für deine Gründung

Wenn du dich entschieden hast, dein eigenes Unternehmen zu gründen, ist der Businessplan oft eine unverzichtbare Grundlage für die Beantragung von Fördermittel, wie bspw. dem Gründungszuschuss, um leichter in deine Selbstständigkeit zu starten. In diesem Abschnitt dieses Blogs erfährst du, welche Informationen ein Businessplan enthalten sollte.

Ein Businessplan zeigt auf übersichtliche Weise, wie das Unternehmen funktionieren wird und woher die Finanzierung kommen soll. Es gibt verschiedene Arten von Businessplänen für unterschiedliche Bedürfnisse und Anlässe. Du solltest daher recherchieren, welcher Plan am besten zu deinem Vorhaben passt. Der Businessplan ist auch ein wichtiges Instrument zur Entscheidungsfindung. Wenn du deine Idee auf Papier bringen musst, um sie in einem Businessplan darzustellen, kann dies helfen, mögliche Probleme oder Schwachstellen in deinem Konzept zu erkennen und zu lösen. Außerdem ist ein gut ausgearbeiteter Plan unerlässlich, um potenzielle Investoren oder Partner überzeugen zu können.

Rechtsform und rechtliche Aspekte bei der Gründung eines Unternehmens

Wenn du dich dafür entscheidest, ein Unternehmen zu gründen, musst du auch die passende Rechtsform wählen. Die Wahl der Rechtsform hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann Auswirkungen auf Haftung, Steuern und Management haben. Eine Möglichkeit ist die Gründung einer GmbH als Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Hier haften die Gesellschafter nur mit ihrer Einlage und das Kapital ist aufgeteilt in Anteile. Es gibt auch andere Rechtsformen wie Einzelunternehmen oder Personengesellschaften, bei denen die Haftung anders geregelt ist. Wichtig ist es, sich vor der Gründung ausreichend über die verschiedenen Optionen zu informieren und gegebenenfalls Beratung in Anspruch zu nehmen. So kannst du sicherstellen, dass deine Gründung erfolgreich verläuft und alle rechtlichen Aspekte korrekt behandelt werden.

Marketing und Vertrieb für dein neues Unternehmen

Wenn du dein eigenes Unternehmen gründest, ist es wichtig, dass du dich nicht nur auf die Ideenfindung und den Businessplan konzentrierst. Damit dein Unternehmen erfolgreich wird, musst du auch Marketing- und Vertriebsstrategien entwickeln. Hierbei geht es darum, deine Zielgruppe zu definieren und herauszufinden, wie du sie am besten erreichen kannst. Eine Möglichkeit hierfür ist beispielsweise das Erstellen eines Newsletters oder das Nutzen von Social Media-Plattformen. Insgesamt gibt es viele Informationen zum Thema Gründung und Marketing/Vertrieb im Internet und auch wir werden immer wieder Blogbeiträgen zu diesem Thema hier veröffentlichen – nutze diese Angebote um dich umfassend vorzubereiten.

Personalmanagement in der Anfangsphase deiner Gründung

Wenn du dich in der Anfangsphase deiner Gründung befindest, ist das Personalmanagement ein wichtiger Aspekt, den du nicht vernachlässigen solltest. Du bist als Gründer nicht nur für die Idee und Umsetzung des Unternehmens verantwortlich, sondern auch für dein Team. Es ist wichtig, dass du dir Gedanken darüber machst, ob und wie viele Mitarbeiter du benötigst und welche Qualifikationen diese haben sollten oder ob du dir bestimmte Leistungen lieber extern einkaufst.  Sobald dein Team steht, solltest du regelmäßige Meetings abhalten und Feedback geben.

Denke auch daran, dass jedes Unternehmen individuelle Bedürfnisse hat – was für das Personalmanagement in einem Unternehmen funktioniert, muss nicht zwangsläufig auch bei deinem Unternehmen gut laufen. Bist du unsicher kannst du dich jederzeit an unsere Berater wenden, die dich unterstützen werden. Für Unterstützung in diesem Bereich nutzen wir vor allem unsere Nachgründungsberatungen.

Zusammenfassung: Von der Idee zur erfolgreichen Unternehmensgründung

Wenn du dich in der Gründungsphase deines Unternehmens befindest, solltest du unbedingt die weiterführenden Artikel durchforsten, die wir dir hier verlinkt haben und die Informationen nutzen, die wir extra für dich zusammengestellt haben. Eine erfolgreiche Gründung erfordert eine sorgfältige Planung und Umsetzung. Hier haben wir dir bereits einige wichtige Schritte aufgezeigt, angefangen bei der Ideenfindung über den Businessplan bis hin zur Wahl der richtigen Rechtsform für dein Unternehmen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Marketing und Vertrieb deines neuen Unternehmens sowie das Personalmanagement in der Anfangsphase.

In unserer Gründungsberatung unterstützen wir dich gerne dabei, dein Geschäftsmodell von direkt von Beginn an solide aufzustellen und die häufigsten Stolpersteine zu vermeiden!

 

Du willst noch mehr wissen?

In unseren weiteren Blogartikeln findest du hilfreiche Tipps und Informationen rund um die Themen Existenzgründung, Selbstständigkeit und Unternehmensführung. Auch in unserem regelmäßig stattfindenen Webinar "Gründungs-Basics - Wie plane ich meine Selbstständigkeit" kannst du mehr über die Grundlagen der Gründung erfahren.

Außerdem kannst du dich jederzeit mit uns in Verbindung setzen. Unsere erfahrenen Gründungsberater stehen dir gerne zur Seite.

 

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Unter den angegebenen Kontaktdaten unseres Datenschutzbeauftragten können Sie jederzeit folgende Rechte ausüben:
  • Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten Daten und deren Verarbeitung (Art. 15 DSGVO),
  • Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DSGVO),
  • Löschung Ihrer bei uns gespeicherten Daten (Art. 17 DSGVO),
  • Einschränkung der Datenverarbeitung, sofern wir Ihre Daten aufgrund gesetzlicher Pflichten noch nicht löschen dürfen (Art. 18 DSGVO),
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten bei uns (Art. 21 DSGVO) und
  • Datenübertragbarkeit, sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder einen Vertrag mit uns abgeschlossen haben (Art. 20 DSGVO).
Sofern Sie uns eine Einwilligung erteilt haben, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Sie können sich jederzeit mit einer Beschwerde an eine Aufsichtsbehörde wenden, z. B. an die zuständige Aufsichtsbehörde des Bundeslands Ihres Wohnsitzes oder an die für uns als verantwortliche Stelle zuständige Behörde. Eine Liste der Aufsichtsbehörden (für den nichtöffentlichen Bereich) mit Anschrift finden Sie unter: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

ERFASSUNG ALLGEMEINER INFORMATIONEN BEIM BESUCH UNSERER WEBSITE

ART UND ZWECK DER VERARBEITUNG:

Wenn Sie auf unsere Website zugreifen, d.h., wenn Sie sich nicht registrieren oder anderweitig Informationen übermitteln, werden automatisch Informationen allgemeiner Natur erfasst. Diese Informationen (Server-Logfiles) beinhalten etwa die Art des Webbrowsers, das verwendete Betriebssystem, den Domainnamen Ihres Internet-Service-Providers, Ihre IP-Adresse und ähnliches. Sie werden insbesondere zu folgenden Zwecken verarbeitet:
  • Sicherstellung eines problemlosen Verbindungsaufbaus der Website,
  • Sicherstellung einer reibungslosen Nutzung unserer Website,
  • Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
  • zu weiteren administrativen Zwecken.
Wir verwenden Ihre Daten nicht, um Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen. Informationen dieser Art werden von uns ggfs. statistisch ausgewertet, um unseren Internetauftritt und die dahinterstehende Technik zu optimieren.

RECHTSGRUNDLAGE:

Die Verarbeitung erfolgt gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf Basis unseres berechtigten Interesses an der Verbesserung der Stabilität und Funktionalität unserer Website.

EMPFÄNGER:

Empfänger der Daten sind ggf. technische Dienstleister, die für den Betrieb und die Wartung unserer Webseite als Auftragsverarbeiter tätig werden.

SPEICHERDAUER:

Die Daten werden gelöscht, sobald diese für den Zweck der Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Dies ist für die Daten, die der Bereitstellung der Webseite dienen, grundsätzlich der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist.

BEREITSTELLUNG VORGESCHRIEBEN ODER ERFORDERLICH:

Die Bereitstellung der vorgenannten personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben. Ohne die IP-Adresse ist jedoch der Dienst und die Funktionsfähigkeit unserer Website nicht gewährleistet. Zudem können einzelne Dienste und Services nicht verfügbar oder eingeschränkt sein. Aus diesem Grund ist ein Widerspruch ausgeschlossen.

KONTAKTFORMULAR

ART UND ZWECK DER VERARBEITUNG:

Die von Ihnen eingegebenen Daten werden zum Zweck der individuellen Kommunikation mit Ihnen gespeichert. Hierfür ist die Angabe einer validen E-Mail-Adresse sowie Ihres Namens erforderlich. Diese dient der Zuordnung der Anfrage und der anschließenden Beantwortung derselben. Die Angabe weiterer Daten ist optional.

RECHTSGRUNDLAGE:

Die Verarbeitung der in das Kontaktformular eingegebenen Daten erfolgt auf der Grundlage eines berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Durch Bereitstellung des Kontaktformulars möchten wir Ihnen eine unkomplizierte Kontaktaufnahme ermöglichen. Ihre gemachten Angaben werden zum Zwecke der Bearbeitung der Anfrage sowie für mögliche Anschlussfragen gespeichert. Sofern Sie mit uns Kontakt aufnehmen, um ein Angebot zu erfragen, erfolgt die Verarbeitung der in das Kontaktformular eingegebenen Daten zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

EMPFÄNGER:

Empfänger der Daten sind ggf. Auftragsverarbeiter.

SPEICHERDAUER:

Daten werden spätestens 6 Monate nach Bearbeitung der Anfrage gelöscht. Sofern es zu einem Vertragsverhältnis kommt, unterliegen wir den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nach HGB und löschen Ihre Daten nach Ablauf dieser Fristen.

BEREITSTELLUNG VORGESCHRIEBEN ODER ERFORDERLICH:

Die Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt freiwillig. Wir können Ihre Anfrage jedoch nur bearbeiten, sofern Sie uns Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und den Grund der Anfrage mitteilen.

VERWENDUNG VON GOOGLE ANALYTICS

ART UND ZWECK DER VERARBEITUNG:

Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043 USA (nachfolgend: „Google“). Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, also Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Webseite durch Sie ermöglichen. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Webseite werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Aufgrund der Aktivierung der IP-Anonymisierung auf diesen Webseiten, wird Ihre IP-Adresse von Google jedoch innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zuvor gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt. Im Auftrag des Betreibers dieser Website wird Google diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Webseite auszuwerten, um Reports über die Webseitenaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen gegenüber dem Webseitenbetreiber zu erbringen. Die im Rahmen von Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die Zwecke der Datenverarbeitung liegen in der Auswertung der Nutzung der Website und in der Zusammenstellung von Reports über Aktivitäten auf der Website. Auf Grundlage der Nutzung der Website und des Internets sollen dann weitere verbundene Dienstleistungen erbracht werden.

RECHTSGRUNDLAGE:

Die Verarbeitung der Daten erfolgt auf Grundlage einer Einwilligung des Nutzers (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

EMPFÄNGER:

Empfänger der Daten ist Google als Auftragsverarbeiter. Hierfür haben wir mit Google den entsprechenden Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen.

SPEICHERDAUER:

Die Löschung der Daten erfolgt, sobald diese für unsere Aufzeichnungszwecke nicht mehr erforderlich sind.

DRITTLANDTRANSFER:

Google verarbeitet Ihre Daten in den USA und hat sich dem EU_US Privacy Shield unterworfen https://www.privacyshield.gov/EU-US-Framework.

BEREITSTELLUNG VORGESCHRIEBEN ODER ERFORDERLICH:

Die Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt freiwillig, allein auf Basis Ihrer Einwilligung. Sofern Sie den Zugriff unterbinden, kann es hierdurch zu Funktionseinschränkungen auf der Website kommen.

WIDERRUF DER EINWILLIGUNG:

Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Webseite bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter dem folgenden Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: Browser Add On zur Deaktivierung von Google Analytics. Zusätzlich oder als Alternative zum Browser-Add-On können Sie das Tracking durch Google Analytics auf unseren Seiten unterbinden, indem Sie diesen Link anklicken. Dabei wird ein Opt-out-Cookie auf Ihrem Gerät installiert. Damit wird die Erfassung durch Google Analytics für diese Website und für diesen Browser zukünftig verhindert, so lange das Cookie in Ihrem Browser installiert bleibt.

PROFILING:

Mit Hilfe des Tracking-Tools Google Analytics kann das Verhalten der Besucher der Webseite bewertet und die Interessen analysiert werden. Hierzu erstellen wir ein pseudonymes Nutzerprofil.

VERWENDUNG VON SCRIPTBIBLIOTHEKEN (GOOGLE WEBFONTS)

ART UND ZWECK DER VERARBEITUNG:

Um unsere Inhalte browserübergreifend korrekt und grafisch ansprechend darzustellen, verwenden wir auf dieser Website „Google Web Fonts“ der Google LLC (1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA; nachfolgend „Google“) zur Darstellung von Schriften. Die Datenschutzrichtlinie des Bibliothekbetreibers Google finden Sie hier: https://www.google.com/policies/privacy/

RECHTSGRUNDLAGE:

Rechtsgrundlage für die Einbindung von Google Webfonts und dem damit verbundenen Datentransfer zu Google ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

EMPFÄNGER:

Der Aufruf von Scriptbibliotheken oder Schriftbibliotheken löst automatisch eine Verbindung zum Betreiber der Bibliothek aus. Dabei ist es theoretisch möglich – aktuell allerdings auch unklar ob und ggf. zu welchen Zwecken – dass der Betreiber in diesem Fall Google Daten erhebt.

SPEICHERDAUER:

Wir erheben keine personenbezogenen Daten, durch die Einbindung von Google Webfonts. Weitere Informationen zu Google Web Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.com/policies/privacy/.

DRITTLANDTRANSFER:

Google verarbeitet Ihre Daten in den USA und hat sich dem EU_US Privacy Shield unterworfen https://www.privacyshield.gov/EU-US-Framework.

BEREITSTELLUNG VORGESCHRIEBEN ODER ERFORDERLICH:

Die Bereitstellung der personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich, noch vertraglich vorgeschrieben. Allerdings kann ggfs. die korrekte Darstellung der Inhalte durch Standardschriften nicht möglich sein.

WIDERRUF DER EINWILLIGUNG:

Zur Darstellung der Inhalte wird regelmäßig die Programmiersprache JavaScript verwendet. Sie können der Datenverarbeitung daher widersprechen, indem Sie die Ausführung von JavaScript in Ihrem Browser deaktivieren oder einen JavaScript-Blocker installieren. Bitte beachten Sie, dass es hierdurch zu Funktionseinschränkungen auf der Website kommen kann.

VERWENDUNG VON GOOGLE MAPS

ART UND ZWECK DER VERARBEITUNG:

Auf dieser Webseite nutzen wir das Angebot von Google Maps. Google Maps wird von Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA (nachfolgend „Google“) betrieben. Dadurch können wir Ihnen interaktive Karten direkt in der Webseite anzeigen und ermöglichen Ihnen die komfortable Nutzung der Karten-Funktion. Nähere Informationen über die Datenverarbeitung durch Google können Sie den Google-Datenschutzhinweisen entnehmen. Dort können Sie im Datenschutzcenter auch Ihre persönlichen Datenschutz-Einstellungen verändern. Ausführliche Anleitungen zur Verwaltung der eigenen Daten im Zusammenhang mit Google-Produkten finden Sie hier.

RECHTSGRUNDLAGE:

Rechtsgrundlage für die Einbindung von Google Maps und dem damit verbundenen Datentransfer zu Google ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

EMPFÄNGER:

Durch den Besuch der Webseite erhält Google Informationen, dass Sie die entsprechende Unterseite unserer Webseite aufgerufen haben. Dies erfolgt unabhängig davon, ob Google ein Nutzerkonto bereitstellt, über das Sie eingeloggt sind, oder ob keine Nutzerkonto besteht. Wenn Sie bei Google eingeloggt sind, werden Ihre Daten direkt Ihrem Konto zugeordnet. Wenn Sie die Zuordnung in Ihrem Profil bei Google nicht wünschen, müssen Sie sich vor Aktivierung des Buttons bei Google ausloggen. Google speichert Ihre Daten als Nutzungsprofile und nutzt sie für Zwecke der Werbung, Marktforschung und/oder bedarfsgerechter Gestaltung seiner Webseite. Eine solche Auswertung erfolgt insbesondere (selbst für nicht eingeloggte Nutzer) zur Erbringung bedarfsgerechter Werbung und um andere Nutzer des sozialen Netzwerks über Ihre Aktivitäten auf unserer Webseite zu informieren. Ihnen steht ein Widerspruchsrecht zu gegen die Bildung dieser Nutzerprofile, wobei Sie sich zur Ausübung dessen an Google richten müssen.

SPEICHERDAUER:

Wir erheben keine personenbezogenen Daten, durch die Einbindung von Google Maps.

DRITTLANDTRANSFER:

Google verarbeitet Ihre Daten in den USA und hat sich dem EU_US Privacy Shield unterworfen https://www.privacyshield.gov/EU-US-Framework.

WIDERRUF DER EINWILLIGUNG:

Wenn Sie nicht möchten, dass Google über unseren Internetauftritt Daten über Sie erhebt, verarbeitet oder nutzt, können Sie in Ihrem Browsereinstellungen JavaScript deaktivieren. In diesem Fall können Sie unsere Webseite jedoch nicht oder nur eingeschränkt nutzen.

BEREITSTELLUNG VORGESCHRIEBEN ODER ERFORDERLICH:

Die Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt freiwillig, allein auf Basis Ihrer Einwilligung. Sofern Sie den Zugriff unterbinden, kann es hierdurch zu Funktionseinschränkungen auf der Website kommen.

GOOGLE ADWORDS

ART UND ZWECK DER VERARBEITUNG:

Unsere Webseite nutzt das Google Conversion-Tracking. Betreibergesellschaft der Dienste von Google AdWords ist die Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Sind Sie über eine von Google geschaltete Anzeige auf unsere Webseite gelangt, wird von Google Adwords ein Cookie auf Ihrem Rechner gesetzt. Das Cookie für Conversion-Tracking wird gesetzt, wenn ein Nutzer auf eine von Google geschaltete Anzeige klickt. Besucht der Nutzer bestimmte Seiten unserer Website und das Cookie ist noch nicht abgelaufen, können wir und Google erkennen, dass der Nutzer auf die Anzeige geklickt hat und zu dieser Seite weitergeleitet wurde. Jeder Google AdWords-Kunde erhält ein anderes Cookie. Cookies können somit nicht über die Websites von AdWords-Kunden nachverfolgt werden. Die mithilfe des Conversion-Cookies eingeholten Informationen dienen dazu, Conversion-Statistiken für AdWords-Kunden zu erstellen, die sich für Conversion-Tracking entschieden haben. Die Kunden erfahren die Gesamtanzahl der Nutzer, die auf ihre Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-Tracking-Tag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Sie erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen.

RECHTSGRUNDLAGE:

Rechtsgrundlage für die Einbindung von Google AdWords und dem damit verbundenen Datentransfer zu Google ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).

EMPFÄNGER:

Bei jedem Besuch unsere Webseite werden personenbezogene Daten, einschließlich Ihrer IP-Adresse an Google in die USA übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter. Unser Unternehmen enthält keine Informationen von Google, mittels derer die betroffene Person identifiziert werden könnte.

SPEICHERDAUER:

Diese Cookies verlieren nach 30 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung.

DRITTLANDTRANSFER:

Google verarbeitet Ihre Daten in den USA und hat sich dem EU_US Privacy Shield unterworfen https://www.privacyshield.gov/EU-US-Framework.

WIDERRUF DER EINWILLIGUNG:

Möchten Sie nicht am Tracking teilnehmen, können Sie das hierfür erforderliche Setzen eines Cookies ablehnen – etwa per Browser-Einstellung, die das automatische Setzen von Cookies generell deaktiviert oder Ihren Browser so einstellen, dass Cookies von der Domain „googleleadservices.com“ blockiert werden. Bitte beachten Sie, dass Sie die Opt-out-Cookies nicht löschen dürfen, solange Sie keine Aufzeichnung von Messdaten wünschen. Haben Sie alle Ihre Cookies im Browser gelöscht, müssen Sie das jeweilige Opt-out Cookie erneut setzen.

BEREITSTELLUNG VORGESCHRIEBEN ODER ERFORDERLICH:

Die Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt freiwillig, allein auf Basis Ihrer Einwilligung. Sofern Sie den Zugriff unterbinden, kann es hierdurch zu Funktionseinschränkungen auf der Website kommen.

SSL-VERSCHLÜSSELUNG

Um die Sicherheit Ihrer Daten bei der Übertragung zu schützen, verwenden wir dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Verschlüsselungsverfahren (z. B. SSL) über HTTPS.

ÄNDERUNG UNSERER DATENSCHUTZBESTIMMUNGEN

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z.B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung.

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Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail.
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